Tuesday, December 31, 2013

Palästinenser feiern die freigelassenen Terroristen als "Helden"

Von Tommy Mueller 

Israel hat in der Nacht zum Dienstag 26 palästinensische Häftlinge freigelassenen. Alle waren in tödliche Angriffe auf Juden verwickelt, die meisten waren deshalb zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Tatsächlich verbrachten sie zwischen 19 und 28 Jahre hinter Gittern. Die Palästinensische Autonomiebehörde bereitete den früheren Terroristen in Ramallah einen triumphalen Empfang. Sie wurden in einer offiziellen Willkommens-Zermonie bejubelt. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas begrüßte die Entlassenen persönlich. Er würdigte die Terroristen als „Helden“ und versprach, es werde kein Friedensabkommen mit Israel geben, bevor der letzte palästinensische Gefangene auf freiem Fuß sei. Die Freilassung war im Vorfeld der aktuellen Friedensgespräche vereinbart worden. Israel hat zugesagt, insgesamt 104 Häftlinge zu entlassen. Dies geschieht in vier Gruppen von jeweils 26 Häftlingen. Bei den nun Entlassenen handelt es sich um die dritte Gruppe. Empörte Angehörige der Mordopfer hatten bis zuletzt versucht, die Freilassung zu verhindern. Der Oberste Gerichtshof in Israel wies ihre Einsprüche jedoch ab. Drei Häftlinge wurden in den Gazastreifen entlassen, fünf nach Ost-Jerusalem, die übrigen kamen nach Ramallah. In den europäischen Medien wird kaum erwähnt, dass es sich bei den Freigelassenen um Mörder handelt. So wird der Eindruck erweckt, es handle sich um Palästinenser, die aus politischen Gründen inhaftiert worden seien. Die israelische Botschaft in Berlin hat gestern darauf hingewiesen, für welche „palästinensischen Helden“ sich die Gefängnistore öffnen: Zu den Freigelassenen gehören Yakoub Ramadan, Afana Muhammad und Da’agna Mahmoud. Sie durchschnitten im Januar 1993 der damals 37-jährigen Sarah Sharon im Gewerbegebiet von Holon die Kehle und warfen ihren halbnackten von Schlägen gezeichneten Körper ins Unterholz. Auf ihrem Leichnam ließen sie einen handgeschriebenen Zettel auf Arabisch zurück, auf dem stand: „Wir werden weiter Juden töten, bis alle (palästinensischen) Deportierten zurückkehren.“ Muhammad Elafandi hat 1992 zwei Jugendliche in Jerusalem erstochen. Nach dem Angriff rettete ihm die Israelin Bella Freund das Leben, indem sie ihn vor einem Lynchmob schützte. Muammar Mahmoud und Salah Ibrahim ermordeten am Morgen des 22. Juni 1989 den Geschichtsprofessor Menahem Stern, 64, als dieser auf dem Fußweg zur Arbeit in der Israelischen Nationalbibliothek in Jerusalem war. Sein Leichnam wurde in Büschen in der Nähe des Israel-Museums gefunden. Stern hatte 1977 den renommierten Israel-Preis gewonnen und galt als Experte für die Zeitperiode des Zweiten Tempels. Ibrahim wurde außerdem für den Mord an Eli Amsalem in dessen Wohnung in Jerusalem verurteilt. Beide töteten außerdem Hassin Zaid, einen Palästinenser, der verdächtigt war, mit Israel zusammenzuarbeiten. Barham Nasser wurde im Dezember 1993 wegen des Mords an seinem ehemaligen Arbeitgeber Morris (Moshe) Edri (65) festgenommen, den er mit einem Messer erstochen hatte.
israelheute

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